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Grundsteuer

In Deutschland müssen rund 35 Millionen Grundstücke sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe neu bewertet werden. Das Bundesverfassungsgericht forderte diese Neuregelung, da der bislang von den Finanzämtern berechnete Wert der Grundstücke und Gebäude auf veralteten Zahlen beruhte. Für jedes Grundstück und jeden Betrieb der Land- und Forstwirtschaft müssen Eigentümerinnen und Eigentümer eine Feststellungserklärung bei der Finanzverwaltung in elektronischer Form abgeben. Hierzu werden alle Grundstückseigentümer von der Finanzverwaltung im Frühjahr 2022 aufgefordert werden. Etliche Bundesländer werden das voraussichtlich in Form einer Allgemeinverfügung vornehmen. Eine Länderöffnungsklausel ermöglicht den Bundesländern, statt des Bundesrechts eigene Länderlösungen zu beschließen und anzuwenden. Davon haben mehrere Bundesländer inzwischen bereits Gebrauch gemacht.  

Im Wesentlichen müssen für jedes Objekt – unabhängig von der Anwendung von Bundesrecht oder einer abweichenden Länderlösung - folgende Angaben gemacht werden: 

Notwendige Angaben zum Grundstück

  • Eigentümer (auch anteiliges Eigentum an Grundstücks- oder Erbengemeinschaften)
  • hebeberechtigte Gemeinde
  • Gemarkung
  • Grundbuchblatt
  • Flur
  • Flurstück
  • Art der Bebauung
  • Grundstücksfläche
  • Wohnfläche
  • Nutzfläche (nicht bewohnte Flächen, wie beispielsweise Büro- oder Betriebsräume)
  • Ertragsmesszahl bei landwirtschaftlichen Flächen
  • Besonderheiten, wie Gebäude auf fremden Grund (Erbbaurecht) 

Deklariert werden müssen alle unbebauten und bebauten Grundstücke sowie land- und forstwirtschaftliche Betriebe.

Sollten diese Daten nicht auffindbar sein, können Sie eine Flurkarte kostenpflichtig bei dem entsprechenden Vermessungsamt beantragen oder einen Grundbuchauszug bei Ihrem zuständigen Amtsgericht beantragen. Diesen Antrag können Sie normalerweise mündlich vor Ort oder schriftlich stellen. In jedem Bundesland besteht die Möglichkeit in das Grundbuch auf elektronischem Wege Einsicht zu nehmen. Grundbuchauszüge sind kostenpflichtig. Alternativ kann beim Katasteramt ein Bestandsverzeichnis angefordert werden

Abgabe der Grundsteuererklärung

Die Abgabe aller Grundsteuererklärungen muss innerhalb von 4 Monaten ausschließlich auf elektronischem Wege erfolgen. Ab dem 01.07.2022 soll die elektronische Abgabe der Steuererklärung möglich sein. Die Abgabefrist für die Erklärung endet am 31.10.2022. Als Basis für die Neubewertung werden die Wertverhältnisse vom 01.01.2022 zugrunde gelegt.

Die abschließende Neubewertung aller Grundstücke findet anschließend durch das örtliche Finanzamt statt. Die neu ermittelte Bemessungsgrundlage wird zur Berechnung der Grundsteuer ab dem Jahr 2025 herangezogen. Den jeweiligen Hebesatz (Steuersatz) auf die neue Bemessungsgrundlage und die daraus resultierende zukünftig zu entrichtende Grundsteuer beschließt die jeweils hebeberechtigte Gemeinde.

Grundstückseigentümer, die Ihre Grundsteuererklärung durch uns erstellen lassen möchten, bitten wir, ihre Unterlagen frühzeitig zusammenzustellen und zu übersenden. Idealerweise reichen Sie Ihre Unterlagen digital an info@steuerberater-marks-meyer.de ein, um eine möglichst effiziente Bearbeitung zu ermöglichen. Unter "Downloads" finden Sie unseren Erhebungsbogen!

Kontaktieren Sie uns, wir unterstützen Sie gerne bei dieser umfangreichen Aufgabe.

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